Zwei Teams, ein Freundeskreis
Unser Vorstand in Hankensbüttel arbeitet ehrenamtlich, neben dem Beruf oder im Ruhestand. Unser Team in Butiru setzt die Projekte vor Ort um: von der Betreuung der Waisen bis zu den Bauprojekten.
Der Vorstand in Deutschland
Alle im Vorstand arbeiten ehrenamtlich. Wir sind im Krankenhaus, im Büro oder in der Schule tätig oder schon im Ruhestand – und trotzdem mit Herz und Seele mit Butiru verbunden. In unserer freien Zeit tun wir, was wir können.
Karsten Wolpers
1. Vorsitzender
Christel Wardin
2. Vorsitzende
Silke Schönfisch
Kassenführerin
Evelin Evers
Schriftführerin
Antje Krummel
Öffentlichkeitsarbeit
Unser Team in Butiru
Sie setzen unsere Projekte vor Ort um – in der Schule, im Waisenbüro, mit den Witwen und den Mikrofinanzgruppen und auf den Baustellen.
Elisabeth Mwaka
Gründerin und Koordinatorin aller Projekte
Christine Mwaka
Personalwesen
Kümmert sich auch um den Deutschunterricht an der Schule.
Hannah Mwaka
Waisenbüro
Kümmert sich um alle Belange unserer kleinen und großen Waisen.
Philip Mukhwana
Mitarbeiter im Waisenbüro
Mary Namajanja
Leiterin des Hopehouses
Ansprechpartnerin für alle unsere Waisen.
Mama Kortilida
Witwenprojekt und Mikrofinanz
Leitet das Team des Witwenprojekts und der Mikrofinanzgruppen.
Mikrofinanz für FrauenPaul Wefafa
Bauleiter
Lernen Sie uns kennen
Sie haben Fragen an den Vorstand? Schreiben Sie uns. Und wer das Team in Butiru persönlich treffen möchte, kommt auf einer unserer Projektreisen mit.

In memoriam
Manfred Wardin
Vorsitzender des Freundeskreises
† 28. Mai 2018
„Ich hab doch gar nicht viel getan …“
Manfred war seit der Gründung vor 25 Jahren Mitglied im Verein „Freundeskreis christlicher Sozialarbeit in Uganda“. Seit 10 Jahren war er der Vorsitzende. Durch seine Arbeit in dem Verein konnte er Tausenden Kindern in Uganda eine Schulausbildung ermöglichen, konnte die Lebensumstände unzähliger Familien entscheidend verbessern. Er war hier die Säule des Vereins, oft der Ideengeber, die vermittelnde Kraft, der Draht zu Gott, der doch gut erden konnte. Der „wieder auf den Weg Bringende“, ohne zu sehr zu kritisieren, der Pragmatiker, der Hoffnungsvolle. Er hat Visionen verwirklicht, es aber nicht seinen Fähigkeiten zugeschrieben, sondern der Gnade des Herrn.
Dann vor 3 Jahren die erschütternde Diagnose: Krebs. Die prognostizierte Lebenszeit: nur noch ein paar Monate. Ein Brief von Manfred informierte uns darüber. Ohne Hader, ohne Anklage. Wie stark war er. „Das hat schon alles seine Richtigkeit.“ Ich kenne sonst keinen, der das so weggesteckt hätte, der seine Passion, Gutes für die Kinder in Uganda zu tun, so engagiert weitergeführt hätte. Man kann nur erahnen, dass es auch dunkle Stunden gab, Zweifel. Wen wundert es. So wurden aus den paar Monaten 3 Jahre, in denen er bis zuletzt sein Amt ausfüllte. Schon schwer krank hat er noch einige PAUL-Wasserfilter nach Uganda gebracht, so groß wie halbe Kühlschränke. Hat die Korrespondenz abgearbeitet, Besprechungen und Sitzungen geleitet. Und gerade, weil er bis zum Schluss gearbeitet hat, kommt sein Tod jetzt so plötzlich.
Manfred wird nicht zu ersetzen sein, die Leere bleibt. Wir werden versuchen, die Arbeit in seinem Sinne weiterzuführen. Wie sagte er immer: „Ihr werdet das schon machen.“ Danke, Manfred.
Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Frau Christel und der ganzen Familie.
