Warum sollten Sie ausgerechnet für Butiru spenden ?

Berechtigte Frage - überzeugende Antworten

 

Irgendwie ist immer Spendenzeit. Die Bettelbriefe diverser Hilfsorganisationen landen nahezu wöchentlich im Briefkasten. Uns geht es so wie Ihnen vermutlich auch: das meiste fliegt ungelesen in den Papierkorb.

Es ist nicht leicht, neue Spender zu finden oder die alten bei der Stange zu halten.

Die Butiru-Projekte könnten da, liebe(r) Leser(in), aus guten Gründen eine Ausnahme bilden.

Jeder Euro kommt 1:1 in Butiru an - ohne Einschränkung

Wer kann das schon mit tiefer Überzeugung sagen? Sowohl hier in Deutschland mit dem    „Freundeskreis christliche Sozialarbeit in Uganda – Hilfe zur Selbsthilfe“ als auch in Uganda selbst wandert kein Euro in deutsche Taschen. Alles ist ehrenamtlich. Die Gelder finanzieren die laufende Waisenarbeit und die sonstigen Projekte und geben den lokalen Angestellten (oft selbst ehemalige Waisen) ein stabiles Einkommen.

Dagegen verbrauchen die großen Hilfsorganisationen erhebliche Anteile des Spendenaufkommens für Verwaltungs- und Marketingkosten und vielfach „versickern“ Gelder bei der örtlichen Bürokratie. Ergebnis: nur Bruchteile der Spenden erreichen die Zielempfänger.

Sie wissen genau, wofür Ihr Geld verwendet wird

Als Spender möchte man gerne wissen, was vor Ort genau mit gespendeten Geld geschieht. Bei den großen Organisationen entscheidet man bei seiner Spende in der Regel erst über das Land, in dem man helfen möchte, dann über den unterstützten Aufgabenbereich und erst dann – vielleicht – über den konkreten Zweck der Spende. Häufig bleibt eine Unsicherheit über den Spendeneinsatz zurück.

Anders in Butiru. Obwohl gewachsen und komplexer geworden, ist Butiru immer noch überschaubar. Wenn ich ein Waisenkind unterstützen möchte, dann kenne ich nicht nur seinen Namen. Ich habe ein Bild, ich bekomme jährlich einen handgeschriebenen Brief des Kindes und ich kann ihm antworten und in einen Austausch treten. Wenn ich möchte, kann ich Butiru selbst besuchen und schauen, was dort passiert. Wenn ich ein Projekt unterstützen möchte, dann ist das ganz konkret abgegrenzt. Bei Microfinance stärke ich mit meiner Spende die Kapitalbasis und weiß, mit wieviel Euros ich wieviel neue Kredite generieren kann. Bei der Unterstützung für einen neuen Schulbus, weiß ich, wofür der neue gebraucht wird, was er kostet, wieviel Geld schon da ist und was meine Spende dazu beiträgt, ans Ziel zu kommen. Und so ist es bei allen übrigen Projekten auch.  

Ihr Einsatz in Butiru ist Hilfe zur nachhaltigen Selbsthilfe

Als Spender möchten Sie nicht nur akute Not lindern. Viel lieber möchten Sie den Empfängern der Spenden eine Entwicklung ermöglichen, die ihre Lebensumstände nachhaltig verbessert. Butiru zielt genau darauf ab.

Die Schulen in Butiru haben einen exzellenten Ruf. Sie gehören regelmäßig zu den besten in ganz Uganda. 75 % der Abiturienten qualifizieren sich aufgrund der erreichten Notendurchschnitte direkt für ein Hochschulstudium. Ehemalige Absolventen aus Butiru haben signifikant höhere Chancen auf dem schwierigen Arbeitsmarkt für junge Erwachsene.

Die nicht so Begabten erlernen in der angeschlossenen Schreinerei, Maurerei, Farm, Näherei und der Werkstatt des Schulbusfahrers in einer längeren Ausbildung praktische Fähigkeiten: Wie baue ich einen Fensterrahmen? Wie errichte ich ein Fundament? Wie züchte ich Hühner oder Ziegen? Wie nähe ich ein Kleid? Wie repariere ich ein Motorrad? Am Ende erhalten diese Schüler ein kleines Startkapital: der Schreiner z.B. einen Werkzeugkasten, die Näherin eine Nähmaschine. Damit kann man in den Heimatdörfern ein kleines Business starten. Anleitung bietet der in der Schule angebotene Kurs: Wie eröffne ich ein solches Business.

Auch alle weiteren Projekte wie z.B. Microfinance für die Dorffrauen in der Umgebung, Ernteerlössicherung für die lokalen Bauern, die kleine Sparkasse für die Angestellten und v.a.m. sind erfolgreiche und bewährte Ansätze der Hilfe zur Selbsthilfe.

In Butiru wird das praktiziert, was wir in Talkshows immer fordern: Fluchtursachen vermeiden durch Schaffung einer lebenswerten Zukunft in der Heimat der Betroffenen.

 

Ihr Euro in Butiru ist mehr als ein Euro

 

Jeder Besucher in Butiru spürt das Besondere, was hier geschieht. Es ist nicht nur das Geld, das gute Dienste leistet. Es ist der Spirit, der beeindruckt. Angestoßen und immer wieder verstärkt durch die Leitung ist hier in kleinem Rahmen eine Utopie umgesetzt worden: die Utopie von einem lebenswerten, zukunftsfähigen Afrika. Eine ganz große Rolle spielen dabei die ehemaligen Waisen, die nach der Uniausbildung zurück nach Butiru kommen. Sie haben Butiru viel zu verdanken. Jetzt wollen sie etwas zurückgeben und Verantwortung übernehmen Das stärkt den Zusammenhalt und die Motivation, Butiru voranzubringen. Genau wie Ihre Spende.

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