Manfred Wardin 

Nach langer mit Geduld ertragener Krankheit ist unser 1. Vorsitzender Manfred Wardin am 28.05.2018 von uns gegangen.

 

 

Gott schaute in seinen Garten
    und sah einen freien Platz.

  Dann schaute er zur Erde hinunter

       und sah dein müdes Gesicht.
    Er sah dein Leiden
     er sah deine Schmerzen.
     Er sah, dass dein Weg schwer wurde,
          dass er zu schwer war weiter zu gehen.
        Er schloss deine müden Augen
        und schenkte dir deinen Frieden.
         Er legte seinen Arm um deine Schultern
         und hob dich empor zur Ruhe.

Manfred Wardin: ich hab doch gar nicht viel getan…

…sagtest du immer. Aber wir wissen das viel besser.

Manfred war seit Gründung vor 25  Jahren Mitglied im Verein „Freundeskreis christlicher Sozialarbeit in Uganda“. Seit  10  Jahren war er der Vorsitzende. Durch seine Arbeit in dem Verein konnte er Tausenden Kindern in Uganda eine Schulausbildung ermöglichen, konnte die Lebensumstände unzähliger Familien entscheidend verbessern. Er war hier die Säule des Vereins, oft der Ideengeber, die vermittelnde Kraft, der Draht zu Gott, der doch gut erden konnte. Der „wieder auf den Weg bringende“ ohne zu sehr zu kritisieren, der Pragmatiker, der Hoffnungsvolle. Er hat Visionen verwirklicht, es aber nicht seinen Fähigkeiten zugeschrieben, sondern der Gnade des Herrn.

Dann vor 3 Jahren die erschütternde Diagnose: Krebs. Die prognostizierte Lebenszeit: nur noch ein paar Monate. Ein Brief von Manfred informierte uns darüber. Ohne Hader, ohne Anklage. Wie stark war er. „Das hat schon alles seine Richtigkeit“ Ich kenne sonst keinen, der das so weggesteckt hätte, der seine Passion , Gutes für die Kinder in Uganda zu tun, so engagiert weiter geführt hätte. Man kann nur erahnen, dass es auch dunkle Stunden gab, Zweifel. Wen wundert es. So wurden aus den paar Monaten 3 Jahre, in denen er bis zuletzt sein Amt ausfüllte. Schon schwer krank hat er noch einige „Paul Wasserfilter“ nach Uganda gebracht, so groß wie halbe Kühlschränke. Hat die Korrespondenz abgearbeitet, Besprechungen und Sitzungen geleitet. Und gerade, weil er bis zum Schluss gearbeitet hat, kommt sein Tod jetzt so plötzlich.

Manfred wird nicht zu ersetzen sein, die Leere bleibt. Wir werden versuchen, die Arbeit in seinem Sinne weiter zuführen. Wie sagte er immer: ihr werdet das schon machen. Danke Manfred.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Frau Christel und der ganzen Familie.

Karsten Wolpers, 2. Vorsitzende „Freundeskreis christliche Sozialarbeit in Uganda“

Im Namen des Vorstandes und der Freunde in Deutschland und in Uganda

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