Mobilität braucht‘s auch in Uganda – ein neuer Schulbus für Butiru

Der alte: ein Allrad-Toyota, 16 Jahre auf dem Buckel, 460.000 km gefahren. Hat keinen einzigen Autobahn-Kilometer a la Germany gesehen. Sondern allenfalls den afrikanischen Highway. Aber auch der hat es schon in sich und schüttelt die Insassen regelmäßig vor, innerhalb und nach jeder Ortschaft kräftig durch, wenn mithilfe von „speed bumps“ die Straße zur Verkehrsberuhigung mal wieder „aufgepflastert“ wurde.

Für die Stoßdämpfer noch herausfordernder und im Alltag wesentlich wichtiger sind die Schotter- und Lehmpisten rund um Butiru. Hier muss der Van sein wahres Talent beweisen. Insbesondere wenn es zu den zum Butiru Christian College gehörenden Schulen in den höher gelegenen Bergen geht. Da sind die Pfade zum Teil völlig ausgewaschen, weisen tiefe Furchen und Querrillen auf und sind nach Regenfällen teilweise gar nicht mehr passierbar. Und hier macht sich das Alter bemerkbar….

…. trotz der Frischzellenkur vor anderthalb Jahren. Da wurde noch einmal versucht, durch Löten, Schweißen und eine Pinselsanierung dem guten Stück seine Alltagstauglichkeit zu bewahren. Das gelang nur zum Teil.

Jetzt schüttelt sich der Van und will manchmal gar nicht mehr und wenn es in den Bergen steil hinaufgeht, nötigt er die Passagiere zum Aussteigen und Hinterherlaufen,damit er es überhaupt noch schafft. Geht es bergrunter, muss der Regengott gnädig sein, sonst tut man gut daran, sich oben einzurichten und auf bessere Zeiten zu warten.

Nostalgische und emphatische Gefühle aber sind fehl am Platz. Es braucht ein leistungsfähiges Transportmittel, um all die täglichen Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen.

Und so sieht das Lastenheft eines „Neuen“ aus:

Regelmäßige Transporte von Personen und Gütern zu den um Butiru liegenden Schulen

und für Fahrten in die 6 Stunden entfernte Hauptstadt Kampala für diverse Behördengänge.

Regelmäßige Fahrten in die ca. eine Stunde entfernt gelegene Stadt Mbale

um Lebensmittel, Kleidung und Gerätschaften für 2500 Studenten und 250 Angestellte einzukaufen und dort Bankdienstleistungen wahrzunehmen

Transport von Schülern aus den umliegenden Schulen

z.b. nach Butiru zu Veranstaltungen, ärztlichen Untersuchungen etc., umgekehrt Fahrten von Angestellten zur Betreuung der diversen Schulen

Nutzung als Ambulanz - Fahrzeug

zugunsten der Bevölkerung der umliegenden Dörfer für Fahrten zur Klinik in Butiru (z.B. bei Geburten oder schwerwiegenden Krankheiten)

Wohl wieder ein robuster Japaner, die hier eine dominierende Marktstellung haben, 4-wheel drive (unbedingt!), 150 PS oder mehr, mindestens 14 Sitzplätze. Aus Kostengründen kommt nur ein Gebrauchtwagen in Frage. Sollte aber noch „juvenil“ sein.

Das erfordert ein Investment von ca. 25.000 Euro.
Wenn sie liebe(r) Leser(in) hier helfen können: Jubel und tiefe Dankbarkeit sind Ihnen gewiss. Auch kleinere Spendenbeträge helfen, größere noch viel mehr und wenn Sie vielleicht allein …. Ein unvorstellbares Glück! Sie glauben gar nicht, was Ihr Engagement   auslöst, in Butiru, aber auch in Ihrem Herzen!

 

Ein besonderes Erlebnis - Busfahrten mit dem Schulbus

Lesen Sie einen weiteren spannenden Bericht über unseren Schulbus in unseren Reiseberichten.

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