Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

  Ein ereignisreicher Tag in Butiru

ein Bericht von Antje Krummel

 

  Lange schon war bekannt, dass Elisabeth Mwaka das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen sollte . Ursprünglich war geplant, dies feierlich bei einem Besuch Elisabeths in Hankensbüttel zu begehen,

mit all ihren deutschen Freunden und der Familie- doch so einfach war das nicht: Das Bundesverdienstkreuz muss im Land ihres Wirkens übergeben werden, also in Uganda. So war es am 09.04.2019 endlich so weit: In Butiru wurde viel hoher Besuch erwartet, die Vorbereitungen für den Tag liefen schon seit Wochen, alle waren aufgeregt und nervös. Fast der gesamte Vorstand des Freundeskreises war nach Butiru gereist, um diesen tollen Augenblick mit Elisabeth zu feiern.

 

Pünktlich 8.00Uhr saßen wir in der leeren Kirche und es tat sich- nichts! Langsam tröpfelten die Gäste ein, zuerst aus dem Dorf, später auch allerlei Würdenträger. Auf der Bühne sang der Chor aus Butiru, um allen die Wartezeit zu verkürzen. Dann, gegen 10.00Uhr, kam Bewegung in die mittlerweile recht gut gefüllte Kirche. Der deutsche Botschafter Herr Conze war mit seiner Frau sowie einigen Mitarbeitern und reichlich Wachleuten eingetroffen. Zuerst ging der Tross auf Rundgang durch die Projekte. Zuerst traf man sich in der Aula der Sekundarschule, wo bereits alle Schüler versammelten waren und ein tolles musikalisches Bühnenprogramm die Stimmung weiter anheizte. Nach warmen Worten des Botschafters ging es weiter in die Grundschule. Auch hier standen die Schüler schon bereit und präsentierten Lieder und Gedichte. Der Tross zog weiter über die Straße zum Hospital. Hier warteten schon zahlreiche wichtig aussehende Leute auf Elisabeth und den Botschafter. Für die deutschen Besucher war nicht ersichtlich, welche Person in welcher Rolle anwesend war. Die Stimmung war sehr feierlich. Nach einem kurzen Rundgang durch das Hospital, dem Botschafter wurde auch das Gelände für die geplante Krankenpflegeschule gezeigt, ging es weiter zur letzten Station des Rundgangs- in das PTC, das Lehrercollege.  Hier boten die Studenten, nun schon fast in der Mittagshitze, wieder ein kleines musikalisches Programm. Und auch hier fiel wieder auf, wie flexibel ein Botschafter eine kleine Rede halten musste und konnte!

 

Endlich ging es zurück zur Kirche, hier ging der Festakt jetzt erst richtig los. Das Programm kam immer wieder durcheinander, weil der eine oder andere Würdenträger erst verspätet eintraf. Flexibel wurde die Reihenfolge der Reden verändert, und Reden gab es reichlich!!! Zwischendurch trat immer mal wieder der Chor auf, viele Gäste sangen spontan mit.

 

Und dann endlich- der feierliche Augenblick, wo der Herr Botschafter das „Bundesverdienstkreuz am Bande“ an Elisabeth übergab. Ein Blick auf diese Minuten wurde erschwert von zahlreichen Fotografen. Elisabeth bedankte sich im Anschluss beim Botschafter, bei allen Beteiligten sowie allen Gästen und überreichte Herrn Conze ein Gemälde eines Künstlers aus Butiru.

 

Dann wurde gefeiert- die Würdenträger aßen in der Sekundarschule, alle anderen Gäste bekamen ein reichhaltiges Essen vor der Kirche. Eine Bigband unterhielt dabei die Gäste und machte gute Stimmung. Leider musste der Botschafter mit Frau und Mitarbeitern dann schon wieder die Rückreise nach Kampala angetreten, alle deutschen Besucher hätten sich noch gern mit diesem interessanten Mann unterhalten.

 

Für Elisabeth und die deutschen Gäste wurde es nun ruhiger- Siesta nach diesen aufregenden Stunden!

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